Shooting-wie läuft sowas?

Voraussetzungen für ein Shooting

– Ihr Hund muß gesund sein!

– Ihr Hund darf nicht aggressiv sein oder wegen Unsicherheit evtl. aggressiv reagieren

Wie läuft so ein Shooting ab?

Ganz wichtig für mich, daß wir Zeit haben! 

So ein Shooting dauert gewöhnlich 1 Stunde. Die meisten Hunde haben dann keine Lust mehr. Kann aber auch mal viel länger dauern.
Natürlich gebe ich bei meinen Sessions immer einen gewissen Zeitrahmen an. Aber wir arbeiten hier mit Tieren. Und Tiere kann man nicht zu 100% einschätzen.
Das Wohl des Tieres steht immer im Mittelpunkt. Sollte der Hund unsicher, ängstlich oder gestresst sein, wenn er in fremden Umgebungen ist, legen wir Pausen ein und er kann sich in aller Ruhe zurecht finden.


Manche Tiere brauchen Zeit.
Mir ist es wichtig, daß ich Kontakt mit dem Tier aufnehmen kann. Es muß auch zwischendurch mal gespielt und gestreichelt werden.

Die Grundkommandos „Sitz! Platz! Bleib!“ sollte der Hund können, denn die kommen immer wieder zum Einsatz und sind für Portraits einfach zwingend notwendig.
Welpen z.B. brauchen generell mehr Zeit. Sie können die Grundkommandos noch nicht oder nicht zu 100% zuverlässig 😉
Welpen sind auch total schnell abgelenkt. Deshalb eignen sich hier Einzel-Shootings am besten, damit ich mich auf das kleine, hibbelige Fellbündel einstellen kann.
Sollte es einen Partner-Hund geben, wäre es gut, wenn wir zuerst alleine shooten könnten und dann zum Ende hin, Bilder von beiden zusammen machen.

Somit überziehe ich in der Regel immer, um in Ruhe meine Bilder gestalten zu können und um in Ruhe das Beste aus dem Tier herauszukitzeln.

Ich merke, wenn die Konzentration beim Tier nachlässt und das ist dann auch spätestens das Ende des Shootings.

Wie lange dauert so ein Shooting?

Je nach Hund 1-2 Std. Meistens 1 Stunde.

Was muß ich mitbringen?

Zeit und gute Laune!

Leckerlis habe ich im Haus. Sie dürfen aber gerne seine eigenen Lieblingsleckerlis mitbringen. Sollte Ihr Hund aber eine Unverträglichkeit haben, bringen Sie bitte die eigenen Leckerlis mit.

Das Lieblingsspielzeug kann auch mitgebracht werden. Insbesondere halt, wenn es für die Bilder wichtig ist

Darf ich noch jemanden zum Shooting mitbringen?

Ich fotografiere Hunde jetzt seit 2019 und ich habe die Erfahrung gemacht, daß die besten Fotos entstehen, wenn es höchstens 2 Personen sind und 1 Hund. 

Eine Person ist immer am besten. Denn der Hund weiß dann besser auf wen er sich konzentrieren muss.
Das liegt einfach daran, daß sich Hunde gerne gegenseitig ablenken. Klar – wer jetzt 2 Hunde hat, bringt natürlich 2 Hunde zum Shooting mit. Die kennen sich, die leben zusammen, die sollen zusammen auf das Bild…kein Thema. Obwohl es auch da oft Ablenkungen gibt. Aber das ist normal.

Deshalb sage ich immer:
Je kleiner die Gruppe, desto besser für die Bilder!

Wo findet das Shooting statt?

Bei mir zu hause. Kleines Heimstudio (ca. 4x4m)

 

Bei Außenaufnahmen:

habe ich erst 1x gemacht. Versuche es aber gerne jederzeit.
Wir besprechen also vorab, was für Motive gewünscht sind und dann besprechen wir, wo wir das Shooting machen werden.
Ganz oft z.B. sind die Leute total hin und weg von weiten Wiesen und meinen, dort kann man super Bilder machen.
Stimmt auch! Jedoch finde ich weite Wiesen langweilig, wenn man nicht nur Action-Fotos haben möchte.

Ich finde es langweilig, durch 30 Bilder zu blättern, die alle auf einer großen Wiese gemacht wurden und somit gleich aussehen.
Ich mag Locations, die Abwechslung bieten. Also z.B. Büsche, Bäume, Wiese, Unkraut, Steine, vertrocknete Gräser, Blüten, durch das Blätterwerk fallende Lichtstrahlen…sowas halt 😉

Mein Hund ist nicht so verträglich und kann nicht abgeleint werden. Kann ich trotzdem ein Shooting buchen?

Selbstverständlich!

Ich hatte schon viele Hunde vor der Linse, die nicht abgeleint werden konnten. Das einzige Problem, welches ich dabei habe, ist die Farbe der Schleppleine.

Die meisten Leute kaufen diese in Pink oder Gelb. Klar – so sieht man sie sofort und hat alles im Blick und unter Kontrolle.

Aber diese Farben lassen sich nur schlecht aus dem Bild retuschieren. Oder sagen wir mal, es ist teilweise mit sehr, sehr, sehr viel Aufwand verbunden.